Was bedeutet COPD?
Mit der neuen Leitlinien wird die Erkrankung jetzt erstmals eindeutig definiert und von
anderen obstruktiven Lungenerkrankungen abgegrenzt. |
Cor pulmonale
Herzveränderungen aufgrund einer Lungenerkrankung sind eine häufige Komplikation. |
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Epidemiologie
Erkrankungs- und Todeszahlen steigen deutlich an. Etwa 25 Prozent der deutschen
Bevölkerung sind betroffen. |
Endogene und exogene Ursachen der COPD
Bewiesene und begünstigende Faktoren werden in innere und äußere Einflüsse unterteilt.
Häufig bestehen mehrere Auslöser gleichzeitig. |
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Rauchen
Durch inhalatives Zigarettenrauchen wird die Bronchialschleimhaut massiv geschädigt. 90
Prozent der Betroffenen sind Raucher. |
Berufsbedingte
Schädigungen
Jahrelange Exposition schädigender Stäube kann zu COPD führen. Der Nachweis ist aber
oft schwierig, weil viele gleichzeitig Raucher sind. |
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Luftverschmutzung
Die gesundheitsschädigende Wirkung ist unstrittig. Unklar ist allerdings, ob
Luftverschmutzung zu einer COPD führen kann. |
Alpha-1-Antitrypsinmangel
Diese genetisch bedingte Erkrankung führt zu einem Lungenemphysem. Raucher sind doppelt
betroffen. |
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Bakterielle Infektionen
Die Hälfte der Betroffenen leidet unter bakteriellen Infektionen, die die
Bronchialschleimhaut zusätzlich schädigen und die Abwehr schwächen. |
Fehlfunktion der Zilien
Mukoviszidose und vielfache äußere Schädigungen führen zu einer Fehlfunktion der
Flimmerhärchen, die die unteren Luftwege reinigen. |
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Entstehungsmechanismus der
COPD
Ein komplexes und sich gegenseitig verstärkendes System von schädigenden Einflüssen
verursacht die organischen Veränderungen der Lunge, die für COPD typisch sind. |
Beschwerden bei COPD
Husten, Auswurf und Atemnot sind die typischen, "harmlos" klingenden Symptome.
Die Folgen können tödlich sein. Zwei klassischen Typen "Blue bloater" und
"Pink puffer" zeigen verschiedene Erscheinungsbilder. |
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Diagnostik bei COPD
Für eine genaue Diagnose und eine zielgerichtete Therapie ist eine umfangreiche
Diagnostik erforderlich. |
Lungenfunktionsprüfung
bei COPD
Kern der Diagnostik ist die Überprüfung der Lungenfunktion. Dazu sind verschiedene
Messungen notwendig. |
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Therapieoptionen bei COPD
Neben der medikamentösen Therapie sind eine Reihe von weiteren Maßnahmen sinnvoll. Hier
finden Sie einen Überblick. |
Antibiotika
Antibiotika wirken nur gegen Bakterien und werden bei COPD nur bei akuten
Verschlechterungen durch bakterielle Infektionen eingesetzt. |
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Anticholinergika
Obwohl diese Medikamente kaum Nebenwirkungen haben, sollte nicht jeder Anticholinergika
einnehmen. |
Beta-2-Sympathomimetika
Die bronchialerweiternde Wirkung macht diese Substanzen zu einem wichtigen Faktor in der
Therapie der COPD. |
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Expektoranzien
Der Nutzen von auswurffördernden Medikamenten ist für COPD bisher noch nicht eindeutig
belegt. |
Glukokortikoide
Diese stark entzündungshemmenden Medikamente werden heute inhalativ verabreicht und haben
nur wenig Nebenwirkungen. |
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Theophyllin
Dieser mit dem Koffein verwandte Wirkstoff entfaltet vielfältige Wirkungen und muss sehr
genau dosiert werden. |
Kombinationspräparate
Mehr als die Summe seiner Teile - Die Kombination von Beta-2-Sympathomimetika mit
Glukokortikoiden ist hochwirksam und gut verträglich. |
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