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Meningeosis neoplastica: Häufigkeit und Bedeutung
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Häufige Begleiterscheinung bei Krebserkrankungen
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Eine Meningeosis neoplastica kommt bei ungefähr 4 bis 8 Prozent
aller Patienten mit einer bösartigen Tumorerkrankung vor. (Die Zahlenangaben
schwanken - je nach Quelle - sehr stark und liegen zwischen 3 bis 10 Prozent.) Am
häufigsten entwickelt sie sich beim kleinzelligen Bronchialkarzinom, einer
besonders aggressiven Form des Lungenkrebses. Bei den betroffenen Patienten findet
sich in 11 Prozent der Fälle eine Meningeosis neoplastica. Zudem tritt bei
30 Prozent aller Patienten mit einem Lymphom, dessen Entstehungsort nicht im
Gehirn liegt, eine Meningeosis lymphomatosa auf. |
Heilbare Form bei Lymphomen
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Der Befall der Hirnhäute bei einer Lymphomerkrankung
(Meningeosis lymphomatosa) ist grundsätzlich heilbar. In allen anderen Fällen
bedeutet die Einbeziehung der Hirnhäute in das Krankheitsgeschehen, dass die
Tumorerkrankung nicht mehr heilbar ist. In diesem Fall tritt die palliative
Therapie in den Vordergrund (Palliativmedizin).
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